Archiv der Kategorie: Schule

VVM mit neuem Internetauftritt +++ Sommerferienkarte

In frischem Gewand präsentiert sich die neue Homepage des Verkehrsverbund Mainfranken VVM(VVM): Unter der bisherigen Adresse www.vvm-info.de gibt es viele praktische Zugriffsmöglichkeiten mit Services, wie Wabenrechner, Ausflugtipps und Veranstaltungen, Wetter-Anzeige oder dem Fundsachen-Finder.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder für Schüler und Azubis die Sommerferienkarte: Das Ticket ist 45 Tage gültig und kostet für den gesamten Verkehrsverbund 27,50 Euro. Die Wertmarken für die Sommerferienkarte gibt es ab dem 18.07.2016 in allen VVM-Verkaufsstellen und an den Fahrkartenautomaten. Mehr Informationen.

Sammelbox für leere/defekte Schreibgeräte und Korrekturmittel

Seit Sommer 2015 steht im Rathaus, Zimmer 15, eine Sammelbox für leere oder defekte Schreibgeräte und Korrekturmittel. Gesammelt werden Kugelschreiber, Gelroller, Druckbleistifte, Marker, Filzstifte, Füllfederhalter und Patronen, sowie Korrekturmittel (Tintenkiller, Tipp-Ex).

Die gesammelten Schreibgeräte und Korrekturmittel werden von TerraCycle recycelt und zu Stiftehaltern, Mülltonnen und Gießkannen weiterverarbeitet.

Die Sammelbox ist während der Öffnungszeiten des Rathauses erreichbar. Natürlich können die Stifte und Korrekturmittel auch in einem Kuvert adressiert an Klimaschutz außerhalb der Öffnungszeiten in den Briefkasten geworfen werden. Dann bitte darauf achten, dass nichts ausläuft.

Althandy-Sammelaktion von Gymnasium und Gemeinde: Dem alten Handy einen neuen Sinn geben

Handysammelaktion in Form des P verbesserung amkFrüher treuer Begleiter, heute verlassen auf dem Dachboden oder in einer dunklen Schublade – ein Schicksal, das viele Althandys hierzulande teilen. Dabei befinden sich in diesen Handys viele wertvolle Rohstoffe von Kupfer bis Gold, die recycelt werden können:

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Geschätzt liegen über 100 Millionen Althandys in Schubläden, Regalen und Dachböden:

Rohstoffe in SchubladenhandysDie Q 11 des Gymnasium Veitshöchheim sammelt in Kooperation mit der Gemeinde Veitshöchheim genau diese „Schubladen-Gruftis“ im Rahmen der Sammelaktion „Happy Handy“ für Schulen. Pro Handy bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Euro, die in der Summe einem Umweltprojekt zu Gute kommen.

Sammelboxen stehen an folgenden Orten: Bücherei im Bahnhof, Rathaus Zimmer 15 (beim Klimaschutzmanager), VR-Banken Kirchstraße und Heidenfelderstraße, Falken-Apotheke Kirchstraße und im Sekretariat Gymnasium Veitshöchheim. Entfernen Sie bitte vorher – soweit möglich – aus datenschutzrechtlichen Gründen SIM- und Speicherkarten. Gesammelt werden Handys und Smartphones jeden Fabrikats und Alters. Nicht gesammelt werden Ladekabel ( > Elektroschrott entsorgt Team Orange). Einzelne Akkus ohne Gerät können im Rathaus Zimmer 15 abgegeben werden.

Aktion Happy Handy

Pressemitteilung der Gemeinde

Veitshöchheimer Gymnasiasten am Radroutenkonzept beteiligt

IMG_5555Zahlreiche Fragebögen, Ortsbegehungen mit Digitalkameras und interaktive Karten: Keine Mühen scheuten ein Dutzend Schüler des Veitshöchheimer Gymnasiums im Rahmen ihrer Projekttage. Die Aufgabe: Eine Analyse des Schulweges aus Sicht des Radfahrers. Die Ergebnisse fließen in das Radroutenkonzept der Gemeinde ein.

Eine „ausgezeichnete Arbeit“ bescheinigte Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz den Schülern der 7. und 8. Jahrgangsstufe, die am Donnerstagvormittag ihre Ergebnisse in einer Präsentation vorstellten. Unter der Anleitung der Lehrkräfte Jochen Schmitt und Markus Gläßel, sowie Eva Liebich vom beauftragten Planungsbüro und dem gemeindlichen Klimaschutzmanager Jan Speth hatten die Schüler zuvor die Radrouten zum Gymnasium untersucht.

Zunächst begannen die Projekttage mit reichlich Tipparbeit am PC: Fast 400 Fragebögen wurden in eine Datenbank eingegeben. Auch kuriose Vorschläge wie „Schule ins Tal verlegen“ wurden dabei ausgewertet. Mit „Google Maps“ erfassten die Gymnasiasten außerdem Gefahrenstellen und hielten die Radrouten der Umfrageteilnehmer in einer digitalen Karte fest.

Schlaglöcher, Engstellen, unübersichtliche Kreuzungen und fehlende Ampeln – nichts blieb bei der Ortsbegehung am darauffolgenden Tag dank Digitalkameras unkommentiert. Die Schüler erfassten jedoch nicht nur die Problemstellen, sondern erarbeiten konstruktiv Lösungsansätze.

„Ihr habt uns einiges an Arbeit erspart“ schlussfolgerte Eva Liebich vom mit der Erstellung des Radroutenkonzeptes betrauten Planungsbüro. Die Ergebnisse verwendet das Büro für die Erstellung des Radroutenkonzepts. Bürgermeister Götz berichtete den Schülern von Straßenbaumaßnahmen, die „Verbesserungen für Radfahrer mit sich bringen“. Lob gab es auch für Klaus Koch vom ADFC Würzburg, der einen Einführungsvortrag hielt.

Die Ergebnisse der Projekttage finden Sie hier.

Viertes Veitshöchheimer Repair Café: Defekten und Macken wird zu Leibe gerückt

2015-09-28_Repair Cafe Blättle_HerbstWas macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift oder die Schaltung harkt? Oder mit einem Pullover mit Löchern? Wegwerfen? Warum sollte man. Daniel Schiel von der Firma dando-art Lichttechnik und Jan Speth, Klimaschutzmanager der Gemeinde Veitshöchheim, organisieren am Samstag, den 24. Oktober 2015, das vierte Repair Café in Veitshöchheim.

In der Eichendorffschule Veitshöchheim dreht sich bei der Selbsthilfewerkstatt wieder alles ums Reparieren. Zwischen 13 und 18 Uhr stehen im Werkraum verschiedene ehrenamtliche Fachleute zur Verfügung und helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden. Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände, beispielsweise Möbel, Kleidung, Elektrogeräte, Fahrräder von Zuhause mit und legen bei der Reparatur idealerweise selbst mit Hand an.

Indem sie sich fürs Reparieren einsetzen, möchten die Organisatoren zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. Das ist absolut notwendig, findet der Veitshöchheimer Daniel Schiel: „In Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider wissen viele Menschen nicht mehr wie man Dinge repariert.“ Das Repair Café will ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen – nicht jedoch mit Fachbetrieben in Konkurrenz treten.

Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen im Ortauf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Daniel Schiel: „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad oder einen CD-Spieler repariert hat, freut man sich, wenn man ihn das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten führen.“

Der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth weist darauf hin, dass eine Reparatur zur „Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt und auch Geld und kostbare Rohstoffe einspart“. Unterfrankenweit fand das erste Repair Café 2014 in Veitshöchheim statt, die Gemeinde richtet die Veranstaltung nun bereits zum vierten Mal aus. Die Helfer sind allesamt ehrenamtlich tätig: „Wir suchen auch immer wieder ambitionierte Bastler und Kuchenbäcker“, so Speth.

Nachtrag