Archiv der Kategorie: Förderung

10.000-Häuser-Programm – Programmteil Heizungstausch: Antragstellung erst wieder 2017 möglich

©Aufgrund der großen Nachfrage ist das Budget für den Programmteil Heizungstausch des 10.000-Häuser-Programms für 2016 aufgebraucht. Eine Antragstellung ist erst wieder ab dem 1. Februar 2017 möglich. Das Programm fördert den Austausch von ineffizienten Heizkesseln, die 25 bis unter 30 Jahre alt sind (siehe Typenschild). Der Programmteil EnergieSystemHaus ist hiervon jedoch nicht betroffen (fördert u.a. innovative Heiz-/Speicher-Systeme, energetische Sanierungen).

Für Beratungen rund um das Thema Förderungen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

Vortrag zu den Themen Energieausweispflicht, energetische Einsparpotentiale und Förderprogramme am Mittwoch im Veitshöchheimer Sitzungssaal

vortragsreihe-klimaschutz-bittner-modifWas unterscheidet den Bedarfsausweis vom Verbrauchsausweis? Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpe? Was muss ich bei einer Antragstellung für KfW-Förderprogramme beachten? Bei der Fortsetzung der gemeindlichen Vortragsreihe „Kosten sparen – Klima schützen“ am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Erdgeschoss) steht Fachreferent Bernd Bittner Rede und Antwort.

Zunächst setzt sich der Vortragsabend mit der Energieausweispflicht auseinander, die bei vielen (Ver-) Mietern immer wieder für offene Fragen sorgt: Nicht immer ist klar, welcher Ausweis nun der richtige ist und wie sich die beiden Varianten voneinander unterscheiden. Sonderregelungen erschweren das Verständnis zusätzlich. „Die Gemeinde Veitshöchheim möchte deshalb Aufklärungsarbeit betreiben“, so Klimaschutzmanager Jan Speth.

Im Fokus stehen am Mittwoch darüber hinaus ganz allgemein energetische Einsparpotentiale: Bernd Bittner wird einen umfangreichen Überblick über Dämmung, Solarthermie und verschiedene Heizungssysteme geben. Bittner leitet seit mehreren Jahren ein Ingenieurbüro für Energieberatungen und hat somit tagtäglich mit der Materie zu tun.

Eine nicht unerhebliche Rolle bei den energetischen Maßnahmen spielen Förderprogramme: „Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel an Fördertöpfen zurecht zu finden“, schildert der gemeindliche Klimaschutzmanager seine Erfahrung bei Bürgerberatungen. Eine Übersicht über verschiedene Programme und wertvolle Tipps stehen deshalb ebenfalls auf der Agenda der gemeindlichen Veranstaltung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bayerische Staatsregierung: Umweltbewusst heizen mit erneuerbaren Energien

Broschüre„Umweltbewusst heizen mit erneuerbaren Energien“ ist der Titel einer neuen Broschüre, die die bayerische Staatsregierung herausgegeben hat. Thematisch dreht sich die Publikation um die Wasserversorgung eines Gebäudes (Erzeugung, Speicherung, Verteilung, Übergabe), Wärmeerzeugung (z.B. durch oberflächennahe Geothermie), Wärmepumpen (Arten, Funktionsweisen, Investitionskosten, Eignung), Biomassekessel, Solarthermie, Wirtschaftlichkeit und praktische Empfehlungen (z.B. hydraulischer Abgleich).

Die Broschüre enthält umfangreiche Informationen über Investitions- und Wartungskosten und stellt diese auch konventionellen Heizmethoden gegenüber.

Broschüre „Umweltbewusst heizen“.

Fördermöglichkeiten

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert zum einen das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen. Gefördert werden dabei auch Kombinationskessel, z.B. für die Verbrennung von Pellets und Scheitholz. Auch Wärmepumpen werden vom BAFA gefördert. Auch die KfW bietet Kredite und Zuschüsse.

Angebot des örtlichen Energieversorgers: Strom selbst erzeugen und speichern

© Die Energie

© Die Energie

Die Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH & Co. KG bietet unter dem Slogan „daheim Solar“ die Möglichgkeit für Ein- und Zweifamilienhäuser (Mehrfamilienhäuser sind derzeit noch ausgenommen) an, mit einer eigenen PV-Anlage und einer dazugehörigen Speicherkomponente für die eigenen vier Wände Strom zu erzeugen und zu speichern. Nach eigenen Angaben möchte der Energieversorger damit einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Die Funktionsweise des Systems ist schnell erklärt: Mit einer auf das Gebäude abgestimmten PV-Anlage (1) wird Strom erzeugt, die tagsüber direkt einen Großteil des Verbrauchs abdeckt. Wird weniger oder kein Strom verbraucht, speichern Lithium-Ionen-Komponenten (2) den überschüssigen Strom. In der Summe werden laut „Die Energie“ bis zu 65% des täglichen Bedarfs auf diese Weise abgedeckt. Sollte der Ertrag größer sein als der Speicher aufnehmen kann oder im Haus verbraucht werden, wird dieser gegen eine Vergütung ins Netz (3) eingespeist. Umgedreht gewährleistet das Ökostromprodukt „meinSTROM solar“ auch eine Versorgung, wenn PV-Anlage und Speicher den Bedarf nicht abdecken können.

Das Angebot der „Energie“ umfasst verschiedene Pakete (Paket S bis XL), die sich am Strombedarf und der Dachfläche orientieren.

Infoseite der Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH & Co. KG

Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischem Abgleich

2015-05-20 08_31_08-Grundfos_ALPHA2.pdf - Adobe Acrobat ProDas Bundeswirtschaftsministerium unterstützt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit August den Austausch von Umwälzpumpen, Warmwasserzirkulationspumpen und den hydraulischen Abgleich. So soll die Energieeffizienz im deutschen Gebäudebestand erhöht werden. Die Pumpen müssen durch neue, hocheffiziente Pumpen ersetzt werden. Die Optimierung der Heizung muss an Anlagen erfolgen, die seit mindestens zwei Jahren installiert sind. Antragsteller (Privatpersonen oder Unternehmen) müssen sich dafür zunächst beim BAFA registrieren und dann die Maßnahmen von Fachhandwerkern durchführen lassen. Anschließend kann die Rechnung beim BAFA eingereicht werden. Bei Bewilligung zahlt der Staat 30 Prozent der Nettokosten für Kauf und Umsetzung. So kann doppelt gespart werden: über die Energie-Ersparnis und durch das Fördergeld.

„Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischem Abgleich“ – so heißt die am 1. August in Kraft getretene Förderrichtlinie offiziell. Sie ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz im Gebäudebereich: Schließlich entspricht ein Großteil der Heizungspumpen in Deutschland nicht dem Stand der Technik. Hocheffiziente Pumpen verbrauchen 70 bis 80 Prozent weniger Strom als die alten Pumpen. Zudem können sie meist an die individuellen Bedürfnisse der Hausbesitzer angepasst werden, sodass sie nur eingeschaltet sind, wenn sie benötigt werden. Alte Pumpen laufen hingegen häufig das ganze Jahr rund um Uhr.

Auch der hydraulische Abgleich bietet ein hohes Sparpotenzial: 90 Prozent der Heizungen sind nicht richtig eingestellt und verbrauchen erheblich mehr Brennstoff als nötig. Dies lässt sich durch einen hydraulischen Abgleich beheben. Es ist also sowohl für die Umwelt als auch für den Geldbeutel sinnvoll, den Pumpentausch und die hydraulische Optimierung der Heizanlage mit einer Förderung voranzubringen. Genau dies macht die neue Richtlinie – mit sehr attraktiven Zuschüssen.

>> Checkliste: In 5 Schritten zur Förderung (PDF, 75 kB)

>> Alle Infos zur Pumpenförderung

>> Alle Infos zur Förderung für den hydraulischen Abgleich

Quelle/Text: CO2-Online

EnergieBonusBayern: Neues Förderprogramm für innovative Gebäude und Heizsysteme

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© StMWi

Die Investition in zukunftsfähige, energieeffiziente Gebäude und der Austausch von alten, ineffizienten Heizungsanlagen (Heizungstausch) werden ab dem 15. September 2015 von der Bayerischen Staatsregierung besonders belohnt: Mit dem 10.000-Häuser-Programm EnergieBonusBayern fördert der Freistaat Bayern private Bauherren und Gebäudeeigentümer, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich Energiekosten einsparen.

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen „EnergieSystemHaus“ und „Heizungstausch“. Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den „EnergieBonusBayern“ erhalten. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 Euro gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar.

Start des Programms ist am 15. September 2015. Erst ab diesem Zeitpunkt sind Antragstellungen per Online-Plattform möglich. Zu diesem Zeitpunkt bereits begonnene oder schon abgeschlossene Projekte sind nicht förderfähig. Weiterführende Informationen finden Sie hier – bei Fragen gerne melden!