Archiv der Kategorie: Wohnen

Bio-Erlebnistage in Unterfranken

Wer sind die Hersteller von bayerischen Bio-Lebensmitteln – und was macht sie und ihre Produkte so besonders? Bei den 19. Bio-Erlebnistagen vom 31. August bis 6. Oktober 2019 zeigt sich „Bio aus Unterfranken“ aus nächster Nähe. Bio-Bauernhöfe, Bio-Verarbeiter, Bio-Gastronomen, Bio-Händler und Ökomodellregionen laden zu sich ein: auf Hoffeste, zu Tagen der offenen Tür, Mitmach-Aktionen, Vorträgen, Führungen, Radltouren uvm. Immer mit dabei: Der Genuss von echt bayerischen Bio-Schmankerln… und die Erfahrung, was Öko-Landbau und die Herstellung dieser wertvollen Lebensmittel bedeutet!

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Synergie – das Würzburger Energiespar-Festival | KlimaMarkt mit Synergieeffekt am 04. Mai 2019

Entdecken Sie in der Würzburger Innenstadt, wie ein energiebewussterer, ressourcenschonender und nachhaltiger Lebensstil nicht unbedingt ein „Weniger“, sondern vor allem ein „Anders“ bedeuten kann.

Energie sparen klingt langweilig? Ressourcen schonen und nachhaltig leben anstrengend?  Nicht unbedingt! Ob kreative Workshops, Lastenräder und Cargobikes, „Salatteppich“, Gutscheine, Auftakt STADTRADELNexterner Link, Torwandschießen, BungeeRun, Quiz und Spiele, Getreide mahlen, Mitmach-Aktionen oder Rikscha fahren – das Synergie-Festival gibt Inspirationen für den eigenen Lebensstil und lädt zum Erleben und Ausprobieren ein.

Entdecken Sie die positive Gestaltungskraft, die durch das Zusammenkommen Vieler entsteht und erleben Sie, dass Energie sparen viel mehr mit echter Bereicherung,  gehobener Lebensqualität  und erfreulicher Leichtigkeit gemein hat, als sich zunächst vermuten lässt.

Live-Musik sowie Bio-regionale Köstlichkeiten tragen zu „Gaumen- und Ohrenfreuden“ bei.

Die Stadt Würzburg, der Landkreis Würzburgexterner Link sowie das Landesamt für Umweltexterner Link freuen sich gemeinsam mit ihren Partnern darauf, Sie als Besucher des Synergiefestivals begrüßen zu dürfen am 04. Mai 2019, 11.00 bis 17.00 Uhr, Marktplatz (Unterer und Oberer Markt) und Eichhornstraße.

Mehr Informationen auf der Seite der Stadt Würzburg.

Text & Plakat: Stadt Würzburg

Berichterstattung „Faires Wochenende“

Berichterstattung über das Faire Wochenende Veitshöchheim im Veitshöchheim-Blog:

Herzlichen Dank an Dieter Gürz für die tollen Berichte und an alle Helferinnen und Helfer für die Unterstützung!

Lecker, gesund und nützlich: Infoabend über Unkräuter als Heil-, Würz- und Speisepflanzen geht in die zweite Runde

Löwenzahn, Ackerwinde, Giersch & Co: Bei Gärtnern hält sich die Begeisterung für Unkräuter oftmals in Grenzen. Oft wird dann zu Roundup und anderen Mitteln gegriffen. Die staatlich examinierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Andrea Eichhorn referiert am Donnerstag 4. April um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses bereits zum zweiten Mal im Auftrag der Gemeinde Veitshöchheim über Verwendungsmöglichkeiten von Unkräutern.

„Viele wissen mit Unkräutern nicht wirklich etwas anzufangen“, stellt Andrea Eichhorn immer wieder fest. Dabei lassen sich beispielsweise aus Brennnesseln angefangen beim Dünger über den Tee bis hin zu Chips interessante Produkte anfertigen. Viele Wildkräuter lassen sich zu einer leckeren Salat-Krönung verarbeiten. Im Rahmen des Infoabends werden zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Nicht zuletzt leisten viele Unkräuter auch einen Beitrag zur Artenvielfalt.

Der Abend ist inhaltlich so gestaltet, dass er sowohl für die Besucher des ersten Teils, als auch für neue Interessenten Anregungen bietet. Der Eintritt ist für den gemeindlichen Infoabend frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Über eine Rampe kann der Sitzungssaal auch von Rollstuhl-Fahrern bzw. mit Rollator angesteuert werden.

Energetische Sanierung der 1965 errichteten Bundeswehrwohnanlage

In der Vergangenheit gab es immer wieder bauliche Maßnahmen an der 1965 errichteten Bundeswehrwohnanlage: So wurden beispielsweise 1998 die Fenster ausgetauscht, 1999 die Balkone und Terrassen saniert und 2006/2007 die Sanitärräume und Elektrik ertüchtigt.

Defizite zeigten sich zuletzt bei der Außenhülle des Gebäudes und der Heizungstechnik: Die letzte Fassadensanierung erfolgte 1983, am Dach machten sich immer wieder Schäden bemerkbar. Die Heizung hat ihr technische Lebensdauer weit überschritten.

In den kommenden Jahren wird die Außenhülle der aus drei großen Wohnhäusern bestehenden Bundeswehrwohnanlage deshalb umfangreich saniert. Folgende energetische Verbesserungen sind vorgesehen:

  • Fassaden-Dämmung mit perlitegefüllten Ziegeln (Perlite = Dämmstoff-Granulat aus vulkanischem Glas „Naturglas“, recyclebar)
  • Austausch Fenster und alter Hauseingangstüren
  • Dämmung Kellerdecken und oberste Geschossdecken
  • Austausch der Dachziegel
  • Austausch der Heizungstechnik (Erdgaskaskade in Kombination mit Solarthermie)
  • Dezentrale Wohnungslüftungen mit WRG
  • Wird geprüft: Elektromobilität, Versickerungsmulden für Regenwasser

Ertüchtigt werden ferner die Balkone und Terrassen. Die Sanierung erfolgt ab 2019 in drei Bauabschnitten. Für die Mieter gibt es am Valentinstag eine umfangreiche Infoveranstaltung.

Eine zentrale Rolle spielen bei dem Bauprojekt übrigens die Schwalben: Sowohl die brütenden Mehlschwalben an der Fassade, als auch das Fassadenkunstwerk in der Wolfstalstraße finden an den sanierten Objekten im Anschluss eine neue Bleibe. Die Konzept-Erarbeitung zum Erhalt der Brutstätten erfolgt in Kooperation mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Linktipp: Ratgeberportal rund um die Haussanierung

Energetische Sanierungsprojekte stellen einen häufig vor viele Fragen: Welche Heizung bau ich mir ein? Lohnt es sich, die Kellerdecke zu dämmen? Meine Bodentreppe zum Dachboden ist eine Wärmebrücke, was kann ich da machen?

Ein sehr übersichtlich aufgebautes Ratgeberportal rund um die Haussanierung ist Energie-Fachberater.de. Hier erhält man schnell und einfach erklärt erste Informationen, kann zwischen Vor- und Nachteilen abwägen und bekommt einen Einblick in aktuelle Trends. Zur Homepage geht es hier.

Ob Heizungstausch oder Geschossdeckendämmung: Bei Fragen oder dem Wunsch nach einer persönlichen Vor-Ort-Energieberatung können Sie sich auch jederzeit an mich wenden.

LED-Licht in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs

Warmweißes Licht mit 2.700 Kelvin erstrahlt seit Dienstag in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs. Gegenüber den zuvor eingeschraubten Energiesparlampen überzeugen die neuen LED-Leuchtmittel in Kugelform mit einer deutlich angenehmeren Lichtfarbe, längeren Lebensdauer und helleren Ausleuchtung. Die Energieeinsparung gegenüber den zuvor verwendeten Energiesparlampen liegt bei 65%. Durch den Einsatz haushaltsüblicher Leuchtmittel mit (hoffentlich!) langer Lebensdauer sinkt der Wartungsaufwand bei einer Amortisationszeit von etwa 1,5 Jahren.

Lecker, gesund und nützlich: Infoabend über Unkräuter als Heil-, Würz- und Speisepflanzen am 26. Juli im Sitzungssaal

Löwenzahn, Ackerwinde, Giersch & Co: Bei Gärtnern hält sich die Begeisterung für Unkräuter oftmals in Grenzen. Oft wird dann zu Roundup und anderen Mitteln gegriffen. Die staatlich examinierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Andrea Eichhorn referiert am 26. Juli um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses im Auftrag der Gemeinde Veitshöchheim über Verwendungsmöglichkeiten von Unkräutern.

Vielen sind die Vorzüge von Unkräutern nicht bewusst: Andrea Eichhorn wird deshalb Vitamin-, Mineralstoff- und Inhaltsangaben zum Vergleich aufzeigen und erklären, wie man sich bekannte heimische Unkräuter in der Küche zu Nutze machen kann. „Giersch eignet sich beispielsweise für Heilanwendungen, Goldrute kann man zu Tee verarbeiten, Brennnesseln in Dünger umwandeln und aus Wildkräutern eine Krönung für den Salat machen“ nennt Eichhorn einige Beispiele.

Für Skeptiker wird es eine kleine Kostprobe geben: Interessierte können Wildkräutersalz aus eigener Herstellung ausprobieren. Gezeigt werden von der Expertin außerdem Lösungsansätze, wie man sich neuzeitliche Medien – beispielsweise Internet oder Facebook – zu Nutze machen kann. Längst gibt es Plattformen wie „Mundraub.org“ oder „Foodsharing“, die ein gemeinschaftliches Teilen von Lebensmitteln möglich machen.

Der Eintritt ist für den gemeindlichen Infoabend frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Über eine Rampe kann der Sitzungssaal auch von Rolli-Fahrern bzw. mit Rollator angesteuert werden.

© Text/Flyer: Jan Speth (CC: BY-SA)

Förderprogramme Heizungsaustausch/Heizungsoptimierung

Nach 30 Jahren besteht für viele Heizkessel (Ausnahmen) nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine gesetzliche Austauschpflicht. Dies unabhängig davon, ob die Heizung noch in einem guten Zustand ist oder laut Kaminkehrer „gute Werte“ erzielt. Der Heizungsaustausch ist nicht ganz billig, deshalb ist es sinnvoll, sich über Förderprogramme zu informieren. Ganz wichtig: Bei fast allen Förderungen darf für den Antrag noch kein Maßnahmenbeginn vorliegen. In Frage kommen derzeit (Stand: Juni 2018) folgende Förderprogramme:

KfW-Bank:

  • 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“:
    • Heizungspaket: Austausch ineffizienter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung.
    • Einzelmaßnahmen: Optimierung der bestehenden Heizungsanlage z.B. durch hydraulischen Abgleich oder Pumpentausch.
    • Für nahezu alle Heizungstypen (Brennwerttechnik, Biomasse, …)
    • Förderquote Heizungspaket: 15,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 Euro für jede Wohneinheit.
    • Förderquote Einzelmaßnahme: 10,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit.
    • Für den Austausch besonders ineffizienter Heizungen und den Einbau neuer Lüftungs­anlagen stellt das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie aus dem Anreiz­programm Energie­effizienz (APEE) Gelder für erhöhte Zuschüsse zur Verfügung.
    • Kann mit Energiespar-Einzelmaßnahmen (z.B. Geschossdeckendämmung, Kellerdeckendämmung, Austausch Haustüre/Kellertüre etc.) kombiniert werden. Vorteil: Auch diese Maßnahmen werden dann mit 15% gefördert.
    • Antragstellung über Energieberater („KfW-Effizienzexperte“) – deren Planung und Begleitung wird wiederum über das Programm 431 („Zuschuss Baubegleitung“) gefördert.
  • 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“:
    • bis zu 28.200 Euro Zuschuss je Brennstoffzelle
    • Förderfähig sind Kosten für das Brennstoffzellensystem und dessen Einbau, Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren, Kosten für die Leistungen des „Experten für Energieeffizienz“
    • Der Zuschuss für die Leistungskasse der Brennstoffzelle setzt sich zusammen aus einem Festbetrag von 5.700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangene 100 W elektrische Leistung.
  • Mit den Programmen 151 und 167 bietet die KfW darüber hinaus zinsgünstige Kredite. Das Programm 167 „Ergänzungskredit“ greift nur bei der Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien.

BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle):

  • „Heizen mit Erneuerbaren Energien“: Biomasse, Solarthermie auf dem Dach, Wärmepumpen (Achtung: Nicht alle!)
    • Mögliche Anlagen und Förderquoten siehe bafa.de.
    • Innovationsförderung und Kombinationsbonus beachten!
    • Antragstellung ist mit Installateur möglich.
  • BHKW/Mini-BHKW mit einem Wärme- oder Kältespeicher
  • Das BAFA fördert außerdem Maßnahmen der Heizungsoptimierung (z.B. hydraulischer Abgleich, Pumpentausch).

Freistaat Bayern: 10.000-Häuser-Programm (TechnikBonus):

  • Gefördert werden: Wärmepumpensysteme (bis zu 2.500 Euro), Holzheizungen (bis 1.500 Euro), KWK-Anlagen/BHKW (bis zu 4.500 Euro) und Wärmespeicher/Heizwasser-Saisonspeicher (bis zu 9.000 Euro).