ÖPNV-Angebot für Azubis: Kostenfrei zur Berufsschule und vergünstigt zum Arbeitsplatz

Auf dem Weg zur Arbeit nutzen viele Auszubildende den ÖPNV. Wenn jedoch der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule nicht in einer Gemeinde liegen, wie es bei den meisten Azubis der Fall ist, kann die normale Zeitkarte für Schüler und Azubis des Verkehrsverbundes VVM nicht für beide Wege genutzt werden. Es müssen zusätzlich Fahrscheine gelöst werden, was zu einer Doppelbelastung führt.

Um Auszubildende wirksam zu entlasten, hat die APG seit Herbst das APG-Firmenabo (für Arbeitnehmer/innen) erweitert, was folgendermaßen funktioniert: Der Ausbildungsbetrieb zahlt 10% der Kosten der Zeitkarte für Schüler und Auszubildende, der Landkreis schießt weitere 10% zu. Die Fahrt zum Arbeitgeber vergünstigt sich so für Auszubildende um 20%. Als weiteres Plus trägt der Landkreis Würzburg dann auch die Kosten zur Berufsschule, wenn diese nicht mit der Ausbildungskarte erreicht werden kann und der Weg zur Berufsschule länger als 3 km ist.

Vorteile hat das Angebot natürlich auch für die Ausbildungsbetriebe: Eingeschränkter Mobilität potentieller Azubis kann so Abhilfe geschaffen werden. Für Informationen rund um das ÖPNV-Angebot für Azubis, aber auch zum Firmenabo erteilt die APG unter der Telefonnummer 0931 45280 0 bzw. per E-Mail post[at]nwm-info.de

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